StZ: Zwei Laufteilnehmer kommen ums Leben

Der Stuttgarter-Zeitung-Lauf ist von zwei Todesfällen überschattet worden. Zwei Teilnehmer am Halbmarathon, ein 28-jähriger und ein 42-jähriger Mann, waren kurz nacheinander in der Nähe der S-Bahn-Haltestelle Daimlerstadion zusammengebrochen.

Nach den Angaben von Gerhard Müller, beim Württembergischen Leichtathletik-Verband Projektleiter des Laufes, seien in beiden Fällen sofort Notärzte vor Ort gewesen, ein Opfer sei zudem von einem im Feld mitlaufenden Arzt versorgt worden. Es sei zunächst gelungen, beide Männer zu reanimieren. Am frühen Nachmittag jedoch verstarben die Läufer in Stuttgarter Krankenhäusern. Nähere Angaben zu den Todesursachen und der Herkunft der Opfer wollten das Rote Kreuz und die Veranstalter zunächst nicht machen. Bei einem der beiden Männer habe eine Vorerkrankung vorgelegen, so Müller.

Insgesamt wurde das Rote Kreuz im Laufe des Tages zu rund 220 Hilfseinsätzen gerufen. Die Hauptgründe dafür waren Kreislaufprobleme und Stürze. ¸¸Das liegt bei einer Veranstaltung dieser Größenordnung im normalen Bereich", sagte der Einsatzleiter des Roten Kreuzes, Hans-Günter Tietz. 22 Teilnehmer mussten vorübergehend in Krankenhäuser gebracht werden, die meisten davon wegen Platzwunden infolge von Stürzen mit den Inlineskates. Eine Helferin an der Strecke musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in die Klinik eingeliefert werden, nachdem sie mit einem Inlineskater zusammengestoßen war.



Hinweis: Dies ist ein aktueller Bericht vom 06.06.2005!

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